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Gruppe Lübeck (1589)

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STOP FOLTER: FÜR EINE WELT FREI VON FOLTER

Mit der Kampagne Stop Folter fordert Amnesty International Regierungen weltweit auf, endlich ihre internationalen Verpflichtungen umzusetzen und effektive Schutzmaßnahmen gegen Folter zu ergreifen.
Unsere Gruppe Lübeck 1589 beteiligt sich aktiv und kreativ an dieser besonderen und wichtigen Kampagne.
Auf dieser Seite werden wir in den nächsten Monaten Informationen und Material sammeln, das in Zusammenhang mit unseren Aktionen zu Stop Folter steht.
Stand:08.03.2018


Video zur Kampagne aus dem Amnesty Youtube Kanal:




VERBOT DER FOLTER
"Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden"
Artikel 5 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.



10 schlagende Argumente gegen Folter:
Dokument zum herunterladen



Was ist Folter?
Art.1 der UN-Antifolterkonvention bezeichnet als Folter:
"Jede Handlung, durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden, zum Beispiel um von ihr oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erlangen, um sie für eine tatsächlich oder mutmaßlich von ihr oder einem Dritten begangene Tat zu bestrafen, um sie oder einen Dritten einzuschüchtern oder zu nötigen oder aus einem anderen, auf irgendeiner Art von Diskriminierungen beruhenden Grund, wenn diese Schmerzen oder Leiden von einem Angehörigen des öffentlichen Dienstes oder einer anderen in amtlicher Eigenschaft handelnden Person, auf deren Veranlassung oder mit deren ausdrücklichem oder stillschweigendem Einverständnis verursacht werden."

Das internationale Schutzsystem gegen Folter:
Das wichtigste internationale Schutzsystem gegen Folter ist die UN-Antifolterkonvention vom 10.12.1984. Es zählt heute 154 Vertragsstaaten (Stand Feb. 2014). Sie ergänzt das absolute Folterverbot der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948. Außerdem konkretisiert sie die wichtigsten Verpflichtungen des Staates zum Schutz vor Folter. Die Vertragsstaaten müssen alle geeigneten Maßnahmen treffen, um Folter zu verhindern und gegebenenfalls strafrechtlich zu verfolgen.
Folter ist eine Straftat!

Straßenaktion zu "Stop Folter" am 27.09.2014
In der Lübecker Fußgängerzone haben wir eine große Straßenaktion zum Thema "Stop Folter" gemacht.
Wir haben zur Thematik inhaltlich informiert und es gab viele konstruktive Gespräche mit Passanten. Im Fokus der Aktion stand Nigeria. Dort haben Folter und Mißhandlung in Haft in letzter Zeit zugenommen. Darauf deuten jüngste Ermittlungen von Amnesty International hin. Die Menschenrechsorganisation ist hierüber sehr besorgt. An dem exemplarischen Fall von Moses Akatugba haben wir die Lage in Nigeria deutlich gezeigt. Moses Akatugba wurde als 16jähriger wegen Diebstahl festgenommen. Unter massiver Folter wurde von ihm durch die Polizei ein Geständnis erpreßt, auf dessen Basis er jetzt wegen Raubüberfall zum Tode verurteilt wurde! Moses Akatugba ist kein Einzelfall, sondern steht für das fragwürdige Rechtssystem Nigerias insgesamt. Mit dem internationalen Einsatz für ihn machen wir öffentlichen Druck auf die Regierung Nigerias. Viele Unterschriften auf unseren Petitionslisten.

Eindrücke der Straßenaktion:


Brief von Moses Akatugba aus dem Gefängnis:

30.Mai 2015. -
Moses Akagugba wurde offiziell begnadigt, nachdem weltweiten Einsatz zehntausender Menschen, die Petitionen für ihn unterschrieben haben. Ein toller Erfolg für die Menschenrechte und ein kleines Stück Gerechtigkeit, für das viele von Euch beigetragen haben!

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