Amnesty International Gruppe Lübeck (1589)

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Gruppe Lübeck (1589)

StartseiteChronik vergangener Aktionen

(laufende Aktionen siehe "Aktuell")
hier ist eine kleine Auswahl früherer Aktionen unserer Gruppe.



29.05.2015 - Campus Open Air Festival der Uni Lübeck

"1000 Peitschenhiebe, weil ich sage, was ich denke." Zu dieser Strafe und zu 10Jahren Gefängnis wurde Raif Badawi in Saudi-Arabien verurteilt. Für uns Anlaß zu einer StopFolter-Aktion auf dem Campus Open Air der Universität Lübeck.



01.05.2015 - Maifest auf der Walli

Das Recht auf Privatsphäre ist ein Menschenrecht. Es wird in Artikel 12 der Charta der Vereinten Nationen garantiert.
Das alternative Walli-Maifest in Lübeck haben wir von der Gruppe Lübeck 1589 zum Anlaß genommen, um für das Menschenrecht auf Privatsphäre einzutreten. Die Geheimdienste sind dabei dieses in der UN-Charta garantierte Menschenrecht auszuhöhlen.
Das Walli-Maifest wurde von über 1000 Menschen besucht. Mit einer Taschenmalaktion, Amnesty Luftballons "Ich flieg wohin ich will" und Petitionen an die Bundesregierung und die "5-Eyes-States" sind wir eingetreten gegen die anlaßlose Massenüberwachtung.
Unsere Aktion fand tollen Anklang und ca. 120 Unterschriften kamen zusammen.



Iran-Workshop: Dokumentarfilm über den Iran

Im Rahmen unseres Iran-Workshops haben wir den Dokumentarfilm "Von Persien nach Iran und zurück" gezeigt. Zu Gast war der Regisseur Wolfgang Burst und so folgte eine spannende Diskussion.



Weltfrauentag 2015

Aus Anlass des Weltfrauentages haben wir zwei Aktionen gemacht. In der Fußgängerzone haben wir einen Stand aufgebaut, an dem wir die Passanten über Menschenrechtsverletzungen an Frauen in El Salvador informiert haben. 15 Gruppenmitglieder waren im Einsatz! Die Aktion fand rege Zustimmung und es wurden über 100 Unterschriften gesammelt.

In einer zweiten Aktion hat unsere Gruppe im Filmhaus Lübeck die Erstaufführung des Filmes "Das Mädchen Hirut" mit einem Stand und einführenden Worten begleitet. Ein beeindruckender Film, der zeigt, daß beständiges Bemühen um die Durchsetzung der Menschenrechte zum Erfolg führen kann. Wir haben sehr viel Zustimmung von den Kinobesuchern für unser Engagement erhalten.



12.12.2014 - Solikonzert STOP FOLTER

Am 12. Dezember 2014 präsentierte die Gruppe 1589 - anlässlich der weltweiten Stop-Folter-Kampagne - ein Solikonzert im Lübecker Treibsand. Die Bands Kalamata, Fensterplatz und Goldmouth gaben sich die Ehre.
Weitere Bilder: Link







10.12.2014 - Internationaler Tag der Menschenrechte

Am Internationalen Tag der Menschenrechte, hatte unsere Gruppe in der Lübecker Oberschule zum Dom eine Ausstellung. Schüler des Kunstkurses entwarfen Plakate zum Thema "StopFolter". Die Ausstellung fand reges Interesse unter der Schülerschaft.




10.12.2014 - Internationaler Tag der Menschenrechte

Parallel hatten wir eine Sendung im Radio "Offener Kanal" zur Geschichte der Menschenrechte und dem Einsatz von Amnesty International.



16.11.2014 - Gottesdienst Auferstehungskirche

Wir haben heute einen schönen Gottesdienst zum Thema "Stop Folter!" Link mit den Mitgliedern der Auferstehungsgemeinde gefeiert. Dabei haben wir über die Arbeit von Amnesty International informiert und aktuelle Folterfälle aus Mexiko und Nigeria vorgestellt. Eine Petition wurde zur Unterschrift ausgelegt.



25.10.2014 - Straßenaktion für weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Am Lübecker Rathaus dominierte gestern Mittag die Farbe gelb: 14 Mitglieder unserer Gruppe in ihren gelben Leibchen und mit Stricken um den Hals, dazu unser großes gelbes Banner konfrontierten zahllose Passantinnen und Passanten mit Fakten zur weltweit immer noch praktizierten Todesstrafe. Viele Unterschriften auf unserer Petition für den durch die Todesstrafe bedrohten Nigerianer Moses Akatugba Link zeugen davon, daß die Mehrzahl unserer Mitbürger die Todesstrafe ablehnen.



27.09.2014 - Straßenaktion zur Kampagne "Stop Folter"

Viele Unterschriften auf unseren Petitionslisten für den 16-jährigen Nigerianer Moses Akatugba, den wir in den Mittelpunkt unserer großen Straßenaktion zur Kampagne "Stop Folter" gestellt hatten. Viele konstruktive Gespräche - eine gelungene Aktion am Samstag, den 27.09.2014 in der Lübecker Fußgängerzone!



24.8. 2014 - Plakat zur Ausstellung Noch schlägt das Herz des Iran

Frauen im Iran werden oft als Opfer dargestellt – hoffnungslos unfähig, für ihre eigenen Rechte einzutreten und sie einzufordern. Die Wahrheit ist jedoch, daß iranische Frauen im Herzen der Menschenrechtsbewegung stehen und daß einige die mutigsten und effektivsten Menschenrechtsaktivistinnen im Iran sind.
Die Ausstellung stellte 19 Frauenrechtlerinnen vor. Viele wurden wegen ihrer Arbeit inhaftiert und einige ins Exil getrieben, aber sie kämpfen weiter. Unsere Gruppe arbeitet seit Jahren für Männer und Frauen, die im Iran für ihre Menschenrechtsaktivitäten inhaftiert sind.
Der inhaftierte Journalist A. A. Nasr, der von unserer Gruppe betreut wird, war auch Teil der Ausstellung "Noch schlägt das Herz des Iran".Weitere Informationen zu A. A. Nasr: Link
Die Besucher der Ausstellung hatten Gelegenheit, eine weitere Petition für seine Freilassung zu unterzeichnen, die an den religiösen Führer des Iran, Ajatollah Khamenei, gerichtet ist. Knapp zweihundert Unterschriften kamen zusammen. Außerdem wurden zahlreiche Solidaritätspostkarten verschickt. Die Ausstellung war ein großer Erfolg und wir bedanken uns bei der Domgemeinde, die es uns ermöglicht hat, an diesem herausragenden Ort Lübecks für die Menschenrechte im Iran einzutreten.



03.08. 2014 - Ausstellungseröffnung: Noch schlägt das Herz des Iran

Unter diesem Titel präsentiert unsere Gruppe und die Domgemeinde Lübeck eine Ausstellung im Ostanbau des Domes. Frauen im Iran werden oft als Opfer dargestellt – hoffnungslos unfähig, für ihre eigenen Rechte einzutreten und sie einzufordern. Die Wahrheit ist jedoch, dass iranische Frauen im Herzen der Menschenrechtsbewegung stehen und dass einige die mutigsten und effektivsten Menschenrechtsaktivistinnen im Iran sind.
Die Ausstellung stellt 19 Frauenrechtlerinnen vor. Viele wurden wegen ihrer Arbeit inhaftiert und einige ins Exil getrieben, aber sie kämpfen Unsere Gruppe arbeitet seit Jahren für Männer und Frauen, die im Iran für ihre Menschenrechtsaktivitäten inhaftiert sind.


'''Die Ausstellung war vom 03.08. bis zum 24. 8. 14 im Ostanbau des Domes zu Lübeck zu sehen.



28.6. 2014 - Auftaktaktion zur Kampagne "Stop Folter"

Mit der Kampagne "Stop Folter" fordert Amnesty International Regierungen weltweit auf, endlich ihre internationalen Verpflichtungen umzusetzen und effektive Schutzmaßnahmen gegen Folter zu ergreifen.
Unsere Auftaktaktion zur Kampagne "Stop Folter" war am Samstag, den 28.06.14 von 9:00 bis 13:00 vor dem Wochenmarkt an der Ratzeburger Allee.
Wir hatten eine Unterschriftenaktion für Folterfälle in Mexiko und Nigeria. Es geht um die Strafverfolgung von Angehörigen der staatlichen Sicherheitsorgane, die sich der Folter schuldig gemacht haben. Eine weitere Petition richtete sich an den Iran, wo im Evin Gefängnis wiederholt politische Häftlinge Folter ausgesetzt waren und sind. Unsere Aktion fand regen Zuspruch. Wir könnten über 100 Unterschriften sammeln.



20.6. 2014 - Menschenrechte in Seenot: 10 Jahre Cap Anamur

Unter dem Titel Menschenrechte in Seenot: 10 Jahre Cap Anamur fand am Freitag, den 20. 6. 14, in und um die St. Jakobikirche in Lübeck eine Veranstaltung statt, die an die unsäglichen Vorkommnisse vor zehn Jahren erinnerte.
Die Besatzung der Cap Anamur unter Kapitän Stefan Schmidt, dem heutigen Flüchtlingsbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein, hatte damals Schiffbrüchige aus dem Mittelmeer gerettet und aufs italienische Festland gebracht. Man wurde dafür nicht belobigt, sondern wegen des Vorwurfs der "Schlepperei" in Untersuchungshaft gesteckt. Es drohten hohe Haftstrafen.
Unsere Gruppe war mit einem Informationsstand dabei und wies auf die nach wie vor unhaltbaren Zustände an Europas Außengrenzen hin. Mit einer großen Postkartenaktion, an der sich viele Besucher der Veranstaltung beteiligt haben, wird die Bundeskanzlerin dazu aufgefordert, sich endlich für den Schutz der Menschen anstelle der Grenzen einzusetzen.



16.5. 2014 - JUGEND IN EUROPA (Aktion des Stadtschülerparlaments)

Am Freitagnachmittag hat das Lübecker Stadtschülerparlament eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. Zunächst diskutierten auf einem interessanten Podium Vertreter aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, unter anderem Lübecks Bürgermeister Sachse und der Chef des Lübecker Müsliunternehmens Brüggen.
Auch unser Gruppensprecher erhielt die Gelegenheit Amnestys Sicht zu Europa darzustellen.
An unserem Stand haben wir unsere Arbeit dargestellt und dabei vor allem auf die Probleme für Asylbewerber an Europas Außengrenzen hingewiesen!



3.5. 2014 - INTERNATIONALER TAG DER PRESSEFREIHEIT

Aus Anlaß dieses Tages haben wir vor dem Wochenmarkt Am Brink eine Solidaritätsaktion für den iranischen Journalisten Abolfazl Abedini Nasr organisiert.
A. A. Nasr wurde 2010 zu insgesamt 12 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er sich im Iran bei einer Menschenrechtsvereinigung friedlich engagiert hat. Er ist ein gewaltloser politischer Gefangener, der von unserer Gruppe betreut wird.
Interessierte Bürger konnten im Rahmen der Solidaritätsaktion Postkarten an den inhaftierten Journalisten in den Iran schicken und eine Petition zu seiner Freilassung unterzeichnen.
Unsere Aktion fand regen Zuspruch.



8. 4. 2014 – Internationaler Tag der Roma

In den Ländern Europas leben 10 – 12 Millionen Roma, 90 % von ihnen in Armut. Waren sie bereits über die Jahrhunderte hinweg immer wieder extremer Gewalt und Ausgrenzung ausgesetzt, werden sie auch heute noch diskriminiert, etwa beim Zugang zu schulischer Bildung oder bei der Suche nach einer Wohnung. Gewalt, Schikanen und Einschüchterungen von Roma durch die Polizei und nicht-staatliche Akteure, durch Einzelne und (manche äußerst rechts stehende) Gruppen sind nach wie vor weit verbreitet. Roma werden einzeln oder in ihren Gemeinschaften körperlich angegriffen, es gibt Brandanschläge auf ihre Häuser und sie sind häufig Zwangsräumungen unterworfen.
AMNESTY INTERNATIONAL wirft den Staaten und zwar sowohl in Ost- als auch in Westeuropa vor, darauf nicht angemessen zu reagieren. Unsere Gruppe hat am 8. 4. zwischen 18 und 19 Uhr in der Fußgängerzone auf die Diskriminierung der Roma aufmerksam gemacht.




Aktion unserer Gruppe zum Weltfrauentag in der Fußgängerzone
„Dreh dich nicht weg“ stand auf den Plakaten, die sich sieben Mitglieder unserer Amnestygruppe umgehängt hatten, um am „Weltfrauentag“ in der Fußgängerzone auf das Problem häuslicher Gewalt aufmerksam zu machen. Der Rücken einer geschundenen Frau dokumentierte diese perfide Verletzung des Menschenrechts auf körperliche Unversehrtheit.

Zahlreiche Passanten haben eine Petition unterschrieben, die sich an die Delegierten der UN Weltbevölkerungskonferenz richtet, die für dieses Jahr geplant ist, um sie aufzufordern, dafür zu sorgen, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit und den Schutz und die Autonomie von Frauen zu gewährleisten.
Doch auch die Diskriminierung im Alltag nepalesischer Frauen wurde ebenso thematisiert, wie die Bedrohung von Menschen aus Honduras, die gegen Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land kämpfen. Wir haben sehr großen Zuspruch erfahren, viele Unterschriften auf unsere Petitionslisten erhalten.



Russland feiert ein großes Fest und Putin benutzt diese Show, um von den Folgen seiner restriktiven Politik abzulenken.
Seit Mitte des letzten Jahres wurden in Russland eine Reihe von Gesetzen verabschiedet, die dazu genutzt werden, die Rechte auf freie Meinungsäußerung, auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit drastisch zu beschneiden. Die Gesetze schränken die Handlungsspielräume der russischen Zivilgesellschaft erheblich ein und unterdrücken Eigeninitiative, Kreativität und Entwicklung von Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International. Ganz abgesehen von seiner Hatz auf Menschen mit abweichender sexueller Orientierung. und auf Journalisten, die diese bedenkliche Entwicklung thematisieren.
Unsere Gruppe hat an einem Informationsstand am Wochenmarkt "Am Brink" am 8. 2. auf die Situation in Putins Russland hingewiesen. Dabei haben wir betont, dass wir nichts gegen die Durchführung der Olympischen Spiele haben. Aber wir zeigen die Diskrepanz zwischen dem Glanz der Spiele und den politischen restriktiven Alltag in Russland auf.


Am Samstag, den 1. 2. 14, haben sieben Unentwegte aus unsere Gruppe bei strömenden Regen in einer Aktion in der Breiten Straße (Höhe Niederegger) in Lübeck unseren neuen Gefangenen, den Iraner Abolfazl Abedini Nasr, vorgestellt. Er wird von Amnesty als gewaltloser politischer Gefangener angesehen, der für 12 Jahre ins Gefängnis gesteckt wurde, weil er als Menschenrechteverteidiger frei seine Meinung geäußert hat. Wir haben ihn "adoptiert", nachdem Nasrin Sotoudeh, eine iranische Anwältin aus der Haft entlassen wurde.


Der 11.Januar 2014 war der 12.Jahrestag der Eröffnung des US-Gefangenenlagers in Guantánamo auf Cuba. Dort sind Menschen inhaftiert, die weder verurteilt wurden, noch ist gegen sie ein rechtsstaatliches Verfahren eingeleitet worden.
Aus diesem Anlass hat unsere Gruppe in Lübecks Fußgängerzone Passanten informiert und dazu aufgefordert eine Petition an den amerikanischen Präsidenten zu unterschreiben. Obama hatte bei seinem Amtsantritt versprochen, das Lager aufzulösen. Wir erinnern ihn an sein Versprechen!

Weitere Aktionen aus den Jahren 2010-2013: Archiv

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